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© Liebenswertes Niederneukirchen 2016
19.30 Referat Landesobmann l(i)ebenswertes OÖ Dr. Michael Strugl  ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN ALS STADTRANDGEMEINDE In seinem Referat behandelt Dr. Strugl die spezifischen Problemstellungen typischer Stadtrandgemeinden im „Speckgürtel“. Die Raumordnung zählt zu den großen Herausforderungen in der Zukunft, weil klassische Interessenskonflikte Wirtschaft – Landwirtschaft – Wohnbevölkerung durch den knapper werdenden Raum immer häufiger werden. Infrastruktur – Verkehr – Nahversorgung sind die zentralen Themen. Die Trennung von Wohn- und  Gewerbegebieten im Sinne der Konfliktvermeidung ist eine wesentliche Aufgabe der Raumordnung und  kann nicht an den Gemeindegrenzen enden – umso wichtiger ist es, überregional zu denken und zu  handeln so wie etwa in der „Powerregion“ Enns-Steyr. Diskussion: Bgm. Erni Haginger spricht die  Problematik Erhaltung Dorfwirtshaus an, leider gibt es in NNK noch einen letzten fehlbetrag zur  Ausfinanzierung des Kirchenwirtausbaues (Fremdenzimmer). Dem Ersuchen um diesbezügliche  Aufstockung der Finanzen kann Dr. Strugl mangels Zuständigkeit nicht nachkommen.Gudrun  Wolfschwenger: wie werden gemeindeübergreifende Projekte forciert, sozusagen der Blick über den  Tellerrand Dr. Strugl: hier liegt einer der Schwerpunkte u.a. auch der Fördertätigkeit – übergreifende  Projekte sind besonders gefragt und förderungswürdig, die Initiative muss aber von den jeweiligen  Gemeinden/Vereinen ausgehen Kurt Ratzinger: warum befasst sich liebenswertes NNK statt Kalender zu  produzieren nicht mit vernünftigeren Dingen wie ein Konzept zur Förderung der lokalen Gastronomie.  Wieso gelingt es darüber hinaus nicht, in unserem Ort mehr Betriebe anzusiedeln. Günther  Kaltenberger: Problem ist der Konflikt zwischen Wohnbevölkerung und Gewerbegebieten mit  produzierendem Gewerbe, das qualifizierte Arbeitsplätze schafft.   Frage an Dr. Strugl ist es nicht vernünftiger das gemeinedeübergreifend zu gestalten, um Gewerbe- und  Wohngebiete besser trennen zu können ? Dr. Strugl: das wird ohnehin versucht und insbesondere  Gemeindekooperationen werden explizit unterstützt.  Johann Schinko: dankt dem Referenten und für die Diskussionsbeiträge und nimmt gemeinsam mit Dr.  Strugl die   Übergabe der Hoftafel an Ortsbauernobmann Wolfgang Ebner vor.  Bilder zur Veranstaltung finden Sie in der Rubrik Photos

Unser Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt: Danke für Ihr Vertrauen!

Obmann ÖR Johann Schinko, Obmann-Stv. RR Josef Haginger Schriftführer Günther Kaltenberger, Schriftführer–Stv. Ing. Mag. Gudrun Wolfschwenger Kassier Josef Mayr, Kassier – Stv.: Dr. Andreas Szigmund Rechnungsprüferinnen: Roswitha Haslehner, Petra Bogner Organisationsreferentin Petra Bogner Beiräte: Annemarie Hackl, Dr. Wolfgang Schaller, Dr. Bernhard Steinbüchler

sichere Querung der Wolfener Landesstraße

Der Verein L(i)ebenswertes Niederneukirchen hat sich zum Ziel gesetzt, besondere Anliegen der Bevölkerung aufzugreifen und bei ihrer Umsetzung mitzuwirken, behilflich zu sein bzw. die Gemeindevertretung dabei zu unterstützen. Ein solches Anliegen ist auch die sichere Überquerung der Wolferner Landesstraße und damit eine Verbindung vom Ortsteil Dörfl und dem Ortszentrum. Der Ortsteil Dörfl ist zu unserem Hauptentwicklungsgebiet für den privaten Wohnbau (Einfamilienhäuser) geworden. Auf Grund dieses Schreibens und einer Vorsprache bei Ing. Herbert Rechberger fand am 3. Juli 2014 eine Begehung des kritischen Bereiches statt, mit folgendem Ergebnis: # Autos pro Tag: 3.112 Autos in Fahrtrichtung Wolfern und 2.897 in Richtung St. Florian. Für 2013 gibt es eine Schätzung von in Summe 7.500 Autos # Geschwindigkeitsbegrenzung 70 km/h: 85% fahren 74 km/h in Richtung Wolfern und 76 km/h in Richtung St. Florian. Die maximale Geschwindigkeit war 110 km/h # orange Ampel nicht möglich; Ampelanlage daher unrealistisch # Sichtweite für Fußgänger in Richtung Wolfern 135m und Richtung St. Florian 294m # Zebrastreifen ist erst bei 50 km/h (Ortsgebiet) möglich, daher unrealistisch # sinnvoll ist eine Querbeleuchtung; vom Land großzügig gefördert # Durchfahrtshöhe bei einer Überführung: 4,7 Meter # sowohl bei Unterführung als auch Überführung liegen die Kosten bei ca. € 800.000 bis € 1.000.000 # Grenzwert für eine Ampel 25 Personen pro Stunde, die die Straße queren # Kreuzung Schmidberg: Kreisverkehr nicht möglich, höchstens eine Abbiegespur Der Ortsteil Dörfl ist zu unserem Hauptentwicklungsgebiet, was den privaten Wohnbau (Einfamilienhäuser) betrifft, geworden. Die Begründung hierfür liegt darin, dass die ortsnahen Grundbesitzer aktuell nicht bereit sind, Bauflächen zur Verfügung zu stellen. Neben der laufenden Errichtung von einzelnen Wohnhäusern in besagtem Gebiet, werden nunmehr zwei größere Flächen mit der nötigen Infrastruktur versehen. Bei den sogenannten "Obermayr"-Gründen hat die Baulandentwicklungsfirma von Mag. Böhm in St. Florian die Aufschließung bereits weit vorangetrieben und es ist im Spätsommer mit dem Verkauf der ersten von 20 Bauparzellen zur rechnen. Die zweite größere Fläche sind die sogenannten Sator-Gründe (ca. 10-15 Parzellen), hier sind die Vorbereitungen für die Parzellierung am Laufen. Es liegt in der Natur der Sache, dass diese Gründe hauptsächlich von jungen Familien (Gott sei Dank mit Kindern) besiedelt werden. Das Überqueren der Wolferner Landesstraße ist für Kinder aktuell nicht möglich. Selbst für Mütter und Väter mit Kleinkindern gibt es ein großes Gefahrenpotential. Aus unserer Sicht müssten hier die 7000 Fahrzeuge nicht pro Tag sondern auf Tageszeiten bestimmt werden, um die daraus resultierenden Gefahren für SchülerInnen besser beurteilen zu können. Zudem weiß man, dass Kinder im Schulalter weder die Geschwindigkeit, noch die Entfernung sicher abschätzen können. Der Bremsweg bei 70 km/h beträgt 70 m, die Sichtweiten für Erwachsene sind für Kinder nicht relevant. Dass der Bau einer Über- bzw. Unterführung nicht zielführend ist, da die Kosten in keinem Verhältnis zur anzunehmenden Inanspruchnahme stehen, muss man so akzeptieren, trotzdem sollte man überlegen, ob nicht doch weitere Maßnahmen erforderlich wären (Schülerlotsen?), um den Kindern (und auch Erwachsenen) eine möglichst gefahrlose Überquerung der stark frequentierten Straße zu ermöglichen. Wir setzen uns für einen beleuchteten Übergang der Wolfener Landesstrasse ein, damit wir das derzeit technisch mögliche Maximal ausnutzen. Das dafür erforderliche Ansuchen an die Gemeinde ist bereits gestellt. Unser Ziel ist und bleibt jedoch, eine gefahrenfreie Überquerung dieser stark befahrenen Straße, die unsere Gemeinde in zwei Teil, zu ermöglichen und damit ein Zusammenführen der zwei Ortsteile zu unterstützen.
L(i)ebenswertes Niederneukirchen  - Ihr Dorf- und Stadtentwicklungsverein
Landesobmann l(i)ebenswertes OÖ Dr. Strugl hält einen Impulsvortrag beim unserem 3. NIEDERNEUKIRCHNER BÜRGERFORUM
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